Andrea Hel­ten

Coro­na und Dein Kin­der­wunsch

Aus­wir­kun­gen von Coro­na und der Covid-19-Imp­fung

Neben den „typi­schen“ Anstren­gun­gen des Home­of­fice, der Redu­zie­rung unse­rer sozia­len Kon­tak­te sowie einer all­ge­mei­nen, nega­ti­ven Stim­mung treibt gera­de Paa­re und Sin­gle-Frau­en mit Kin­der­wunsch noch eine wei­te­re Angst um: Es ist die Fra­ge nach den Aus­wir­kun­gen von Coro­na und der Covid-19-Imp­fung auf Frucht­bar­keit und Schwan­ger­schaft. Vie­le Paa­re machen sich Sor­gen. „Wie wirkt sich eine mög­li­che Coro­na-Erkran­kung auf unse­re Fami­li­en­pla­nung aus?“ und „Wel­che Risi­ken gehen wir beim Imp­fen ein?“.

Wir haben für Euch die bis­he­ri­ge Daten­la­ge ein wenig zusam­men­ge­tra­gen.

Schwangere Frau trägt Mundschutz

Soll ich mich imp­fen las­sen, wenn ich dem­nächst schwan­ger wer­den möch­te?

Die Ant­wort lau­tet Ja. Die Stän­di­ge Impf­kom­mi­si­on (STIKO) rät Frau­en mit Kin­der­wunsch dazu, sich schon bereits vor der Emp­fäng­nis gegen Covid-19 imp­fen zu las­sen. Die Imp­fung schützt dann bereits, sobald die Schwan­ger­schaft ein­ge­tre­ten ist. Es ist wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­sen, dass die Anti­kör­per der Mut­ter auf den Fetus über­tra­gen wer­den. Aller­dings ist bis­lang noch nicht klar, ob damit ein kli­nisch rele­van­ter Schutz für das Baby besteht. Fest steht jedoch, dass es nach der Coro­na-Imp­fung in der Schwan­ger­schaft nicht gehäuft zu schwe­ren Neben­wir­kun­gen kommt.

Laut Robert-Koch-Insti­tut (RKI) sol­len unter 30-Jäh­ri­ge, also auch Schwan­ge­re und Frau­en mit Kin­der­wunsch, aus­schließ­lich mit dem Impf­stoff von BionTech/Pfizer geimpft wer­den. Das gilt auch für die soge­nann­te Boos­ter-Imp­fung, die eben­falls Schwan­ge­ren und Frau­en, die schwan­ger wer­den möch­ten, emp­foh­len wird.

Eine Imp­fung gegen Coro­na schützt also beson­ders auch Schwan­ge­re, gehö­ren die­se doch zu den Risi­ko­grup­pen für schwe­re Krank­heits­ver­läu­fe. Ist dies bei der Mut­ter der Fall, hat das Neu­ge­bo­re­ne laut RKI eben­falls ein höhe­res Risi­ko, auf der neo­na­to­lo­gi­schen Inten­siv­sta­ti­on behan­delt zu wer­den. Auch Früh­ge­bur­ten tra­ten unter coro­na-erkrank­ten Müt­tern häu­fi­ger auf als bei nicht-infi­zier­ten Schwan­ge­ren.

Um das Risi­ko für wer­den­de Müt­ter so gering wie mög­lich zu hal­ten, emp­fiehlt die STIKO über­dies, auch deren Kon­takt­per­so­nen wie zum Bei­spiel den Part­ner oder die Part­ne­rin imp­fen zu las­sen.

Coro­na und die Frucht­bar­keit

Kann die Coro­na-Imp­fung unfrucht­bar machen?

Das Gerücht hält sich hart­nä­ckig im Inter­net und sorgt für Ängs­te unter den Paa­ren und Sin­gle-Müt­tern mit Kin­der­wunsch: Die Coro­na-Imp­fung kön­ne unfrucht­bar machen. Aber hat die Covid-19-Imp­fung tat­säch­lich einen nega­ti­ven Ein­fluss auf die Sper­mi­en beim Mann? Die­se Fra­ge stell­te sich vor kur­zem ein For­scher­team der Uni­ver­si­ty of Miami Mil­ler School of Medi­ci­ne. Das Team unter­such­te 45 gesun­de, männ­li­che Frei­wil­li­ge im Alter zwi­schen 18 und 35 Jah­ren. Die Pro­ban­den gaben ins­ge­samt zwei Samen­pro­ben ab, ein­mal vor der ers­ten Dosis des Impf­stoffs von BionTech/Pfizer oder Moder­na, ein­mal 70 Tage nach Gabe nach der zwei­ten Imp­fung. Die Wis­sen­schaft­ler unter­such­ten die Sper­mi­en und konn­ten kei­nen Ein­fluss der Impf­stof­fe auf die männ­li­che Frucht­bar­keit fest­stel­len.

Auch die weib­li­che Frucht­bar­keit wird durch die Impf­stof­fe nicht beein­flusst, wie das Paul-Ehr­lich-Insti­tut (PEI) fest­hält. Dar­über hin­aus unter­such­te eine von der Oxford Uni­ver­si­ty Press ver­öf­fent­lich­te Stu­die den Zusam­men­hang von Covid-19 und der Eizell­re­ser­ve, die anhand des AMH-Spie­gels gemes­sen wird. Das Ergeb­nis: Der AMH-Wert ist auch min­des­tens drei Mona­te nach der Imp­fung nicht ver­än­dert.

Aus­wir­kun­gen auf den weib­li­chen Zyklus

Hat die Covid-19-Imp­fung Aus­wir­kun­gen auf den weib­li­chen Zyklus?

Eine wei­te­re Fra­ge, die beson­ders Frau­en mit Kin­der­wunsch umtreibt, ist die nach der Beein­flus­sung des Zyklus durch die Schutz­imp­fun­gen. Denn den indi­vi­du­el­len Zyklus zu ken­nen, ist sozu­sa­gen das Klei­ne 1x1, wenn Du dem­nächst schwan­ger wer­den möch­test. Daher wären hor­mo­nel­le Schwan­kun­gen und Irri­ta­tio­nen des Zyklus durch die Coro­na-Imp­fung eher nicht wün­schens­wert. Tat­säch­lich berich­ten Frau­en in den sozia­len Medi­en häu­fi­ger dar­über, dass die Imp­fung ihren Zyklus ver­än­dert habe. Grund­sätz­lich sehen Exper­ten die­se Mög­lich­keit als gege­ben an, da der weib­li­che Zyklus äußerst sen­si­bel ist. Es rei­chen hier bereits kleins­te psy­chi­sche Fak­to­ren, um die­sen zu ver­än­dern. Gera­de in Hin­blick auf das emo­tio­na­le The­ma „Coro­na“ ist es also mög­lich, dass sich Ver­schie­bun­gen in Dei­nem Zyklus zei­gen. Die­se schei­nen jedoch nach aktu­el­lem Kennt­nis­stand voll­kom­men harm­los und nur von kur­zer Dau­er zu sein.

So weist Dr. Lau­ra Ber­nards, Ober­ärz­tin der Kli­nik für Frau­en­heil­kun­de und Geburts­hil­fe des Heli­os Kli­ni­kum Kre­feld, auf den beson­de­ren Fokus hin, unter dem die Coro­na-Imp­fung und mög­li­che Neben­wir­kun­gen grund­sätz­lich steht.

„Aktu­ell besteht eine ver­mehr­te Auf­merk­sam­keit, da noch nie so vie­le Erwach­se­ne gleich­zei­tig geimpft wur­den. Es ist wahr­schein­lich, dass sich der Zyklus auch schon frü­her bei eini­gen Frau­en nach einer Imp­fung ver­scho­ben hat, aber dem nicht viel Auf­merk­sam­keit bei­kam.“ Daher, so die Ober­ärz­tin, wären Zyklus­ver­schie­bun­gen nach einer Imp­fung in Ord­nung und kein Grund zur Sor­ge.

Für Paa­re und Sin­gle-Frau­en, die ihre Fami­li­en­pla­nung ange­hen möch­ten, bedeu­tet dies, unbe­dingt mit­tels eines Ovu­la­ti­ons­tests (Eisprung­tests) her­aus­zu­fin­den, in wel­cher Zyklus­pha­se man sich gera­de befin­det.

Über Fer­til­ly

Wir bei Fer­til­ly haben es uns zur Auf­ga­be gemacht, Paa­re (homo- und hete­ro­se­xu­ell) und Sin­gles auf dem Weg zur Erfül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu beglei­ten. Dabei ist es uns wich­tig Trans­pa­renz im Bereich der Ange­bo­te zum The­ma Kin­der­wunsch zu schaf­fen, Infor­ma­tio­nen und Wis­sen zu den The­men Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu hel­fen, die am bes­ten pas­sen­de Kin­der­wun­sch­kli­nik zu fin­den. Durch Koope­ra­tio­nen mit erst­klas­si­gen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land wer­den Anfra­gen über Fer­til­ly bevor­zugt behan­delt. Somit umge­hen unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten die sonst meist lan­gen War­te­zei­ten und kom­men schnel­ler an ihr Ziel.

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