Jo­hanna Kohnen

Kin­der­wunsch Glossar

lesende Frau mit Buch

Glossar

Amenorhoe

Aus­bleiben der Pe­ri­oden­blu­tung. Dabei wird zwi­schen der pri­mären und se­kun­dären Blu­tung un­ter­schieden. Bei einer pri­mären Blu­tung hatte die Frau vorher noch nie­mals eine Pe­ri­oden­blu­tung, beider se­kun­dären hin­gegen, tritt diese plötz­lich nicht mehr auf.

Abort

Eine Fehl­ge­burt, das heißt eine vor­zei­tige Be­en­di­gung der Schwan­ger­schaft.

As­sisted Hatching

Bei dieser Zu­satz­be­hand­lung vor Transfer bei einer IVF/ICSI, wird an der Ei­hülle eine kleine Ein­ker­bung an­ge­legt, die beim Schlüpfen als eine Art Soll­bruch­stelle fun­giert und dem Em­bryo an dieser Stelle das Ver­lassen der Zona pel­lu­cida er­leich­tern soll.

Azoo­spermie

Dar­unter ver­steht man das voll­stän­dige Fehlen von Sa­men­zellen im Eja­kulat.

Ba­sal­t­em­pe­ra­tur­kurve

Die Ba­sal­t­em­pe­ra­tur­kurve hilft dabei die frucht­baren Tage zu be­stimmen. Bei einem re­gel­mä­ßigen Zy­klus steigt die Tem­pe­ratur nach dem Ei­sprung um 0,5° C an. So kann an­hand dieser Kurve die Tem­pe­ratur und somit auch die frucht­baren Tage er­mit­telt werden.

Be­fruch­tung

Hierbei han­delt es sich um die Ver­schmel­zung von Ei- und Sa­men­zelle mit Bil­dung eines neuen Zell­kerns.

Blas­to­zyste

Ein Em­bryo, der schon meh­rere Tage alt ist (min­des­tens 5) und be­reits im Zen­trum eine kleine Zyste auf­weist.

Clo­mifen

Ein in Ta­blet­ten­form ein­zu­neh­mendes Me­di­ka­ment zur hor­mo­nellen Sti­mu­la­tion der Ei­er­stöcke.

ES + 2

Im Kin­der­wun­sch­jargon werden die Tage nachdem Ei­sprung ge­zählt, um zu be­stimmen, ab wann ein Schwan­ger­schafts­test sinn­voll ist.

Ei­zell­spende

In Deutsch­land nicht er­laubt. Hierbei spendet eine ge­sunde Frau einem Paar oder einer al­lein ste­henden Frau nach einer hor­mo­neller Vor­be­hand­lung Ei­zellen. Diese werden mit einem Spen­der­samen oder dem Samen des je­wei­ligen Part­ners be­fruchtet. Die ent­ste­henden Em­bryonen werden im An­schluss der Frau, welche die Spende emp­fängt, in die Ge­bär­mutter trans­fe­riert.

En­do­me­triose

Eine Er­kran­kung die eine ver­sprengte Ge­bär­schleim­haut zur Folge hat. Es kommt hierbei oft zu Ver­kle­bungen im Bauch­raum.

Fer­ti­lität

Frucht­bar­keit (von fero = ich trage; ge­bäre); ur­sprüng­lich die Fä­hig­keit, eine Schwan­ger­schaft aus­zu­tragen. Heute all­ge­mein: Fä­hig­keit zur Re­pro­duk­tion (=Fort­pflan­zung).

Fol­likel

Im Ei­er­stock be­find­liche Ei­bläs­chen. In jedem Zy­klus wächst nor­ma­ler­weise ein Fol­likel heran. Darin ent­wi­ckelt sich die Ei­zelle, die im Rahmen des Ei­sprungs in den Ei­leiter kommt.

FSH

Fol­li­kel­sti­mu­lie­rendes Hormon. Ein Hormon der Hirn­an­hang­drüse (Hy­po­physe), wel­ches die Ei­zell­rei­fung im Ei­er­stock be­wirkt.

Ge­bär­mut­ter­spie­ge­lung

Hys­te­ro­skopie — mit einer spe­zi­ellen kleinen Optik wird die Ge­bär­mut­ter­höhle von innen an­ge­sehen. Diese Un­ter­su­chung wird ge­macht um Ver­än­de­rungen aus­zu­schließen, welche die Ein­nis­tung der Ei­zelle stören können.

Gelb­körper

Corpus Lu­teum; Nachdem die Ei­zelle den Fol­likel ver­lassen hat, bildet sich ein Gelb­körper. Hierbei wird das Gelb­kör­per­hormon ge­bildet.

Gelb­kör­per­schwäche

Die ver­min­derte Pro­duk­tion des Gelb­kör­per­hor­mons in der zweiten Zy­klus­hälfte.

GVP

Ge­schlechts­ver­kehr nach Plan.

HCG

Human Cho­rion Go­na­do­tropin: Das Hormon, wel­ches bei einer Schwan­ger­schaft ge­bildet wird.

Hib­beln

Aus­druck im Kin­der­wun­sch­jargon, für die War­te­zeit nach dem Ei­sprung.

IUI

In­se­mi­na­tion: Auf­be­rei­tete Sper­mien werden am Tag des Ei­sprungs in die Ge­bär­mutter ge­spritzt.

ICSI

In­tra­cy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­tion: Nach einer im Labor er­folgten Be­fruch­tung einer Ei­zelle mit einer aus­ge­wählten Sa­men­zelle, wird diese zu­rück in die Ge­bär­mutter trans­fe­riert.

IVF

In Vitro Fer­ti­li­sa­tion: Eine Art der künst­li­chen Be­fruch­tung. Hierbei werden Ei­zellen mit Sa­men­zellen in einem Gefäß zu­sam­men­ge­bracht. Im Ide­al­fall kommt es hierbei zu einer Be­fruch­tung.

KIWU

Kin­der­wunsch

Kin­der­wun­sch­klinik

Spe­ziell auf das Thema Kin­der­wunsch spe­zia­li­sierte Klinik

Kryo­kon­ser­vie­rung

La­ge­rung von bio­lo­gi­schem Ma­te­rial in flüs­sigem Stick­stoff, hierzu ge­hört zum Bei­spiel die La­ge­rung von Ei­zellen oder Sa­men­zellen.

Kryo­zy­klus

Ein­ge­fro­rene Ei­zellen im Vor­kern­sta­dium können nach er­folgter Kryo­kon­ser­vie­rung auf­ge­taut werden und nach Ent­wick­lung eines Em­bryos wieder in die Ge­bär­mutter trans­fe­riert werden.

Künst­liche Be­fruch­tung

Auch as­sis­tierte Re­pro­duk­tion ge­nannt.

LH

Lut­ei­ni­sie­rendes Hormon. Dieses Hormon wird in der Hirn­an­hangs­drüse ge­bildet und zählt zu den Hor­monen, welche bei der Re­ge­lung der Fort­pflan­zung mit­wirken. Bei der Frau för­dert es den Ei­sprung und die Gelb­kör­per­bil­dung.

Mens­trua­tion

Auch Mo­nats­blu­tung ge­nannt, ist eine wie­der­keh­rende Blu­tung am Ende eines Zy­klus.

Ni­da­tion

Der Vor­gang einer Ein­nis­tung der be­fruch­teten Ei­zelle in die Ge­bär­mut­ter­schleim­haut.

Ni­da­ti­ons­blu­tung

Wäh­rend der Ein­nis­tung kann es zu einer leichten Blu­tung kommen.

OAT Syn­drom

Oligo-Astheno-Te­ra­to­zoo­spermie. Hierbei be­finden sich zu we­nige, fehl­ge­formte und schlecht be­weg­liche Sper­mien im Eja­kulat.

Ovu­la­tion

Auch Ei­sprung ge­nannt. Die Ei­zelle ver­lässt dabei den Fol­likel und wan­dert in den Ei­leiter, wo dann die an­schlie­ßende Be­fruch­tung statt­findet.

Ovu­la­ti­ons­test

Ähn­lich dem Schwan­ger­schafts­test. Hierbei wird mit Hilfe eines Test­stäb­chen der Hor­mon­ge­halt im Urin be­stimmt und somit können die frucht­baren Tage er­mit­telt werden.

Ora­keln

Me­thode mit Hilfe von Ovu­la­ti­ons­test zu er­mit­teln, ob nach dem Ei­sprung eine Schwan­ger­schaft ein­ge­treten ist.

PCO

Po­ly­cys­ti­sche Ova­rien. Hierbei ent­wi­ckeln sich zu viele Fol­likel, welche je­doch nicht her­an­reifen. Die Folge ist das Aus­bleiben des Ei­sprungs, sowie zu lange Zy­klen.

Punk­tion

Ei­zell­ent­nahme

Pro­ges­teron

Gelb­kör­per­hormon

PUPO

Pregnant until proven other­wise

Re­pro­duk­ti­ons­me­dizin

Diese be­schäf­tigt sich mit der Fort­pflan­zung, als auch den Grund­lagen und der Kon­trolle der Zeu­gungs­fä­hig­keit und Stö­rungen.

Sper­mio­gramm

Un­ter­su­chung der Sper­mien oder viel­mehr, des Eja­ku­lats. Die wich­tigsten Pa­ra­meter sind: Zahl, Be­weg­lich­keit und Mor­pho­logie der Sper­mien.

Sa­men­spende

Das Spenden von Sperma für eine künst­liche Be­fruch­tung.

Swim Up

Spe­zi­elle Auf­be­rei­tungs­technik der Sa­men­zellen.

So­cial Free­zing

Be­zeichnet das vor­sorg­liche Ein­frieren von un­be­fruch­teten Ei­zellen oder Sper­mien ohne me­di­zi­ni­schen Hin­ter­grund.

Tag der un­ge­wollt Kin­der­losen

16. Mai

Tes­to­steron

Das männ­liche Se­xu­al­hormon

Über­sti­mu­la­ti­ons­syn­drom

Krank­heits­bild, dass nach einer Hor­mon­be­hand­lung im Rahmen einer künst­li­chen Be­fruch­tung auf­treten kann.

Va­sek­tomie

Oder auch Ste­ri­li­sa­tion des Mannes. Hierbei werden die Sa­men­leiter des Mannes durch­ge­schnitten und dann ver­schlossen. Dies dient zur Emp­fäng­nis­ver­hü­tung.

Wech­sel­jahre

Be­zeichnet bei der Frau die hor­mo­nelle Ein­stel­lung mit dem Über­gang von der re­pro­duk­tiven zur post­me­no­pau­salen Phase.

Zy­klus

Der Zeit­raum zwi­schen zwei Mo­nats­blu­tungen.

Zy­klus­mo­ni­to­ring

Über­wa­chung des Zy­klus per Ul­tra­schall.

Zer­vix­schleim

Ein Se­kret des weib­li­chen Kör­pers, dass wäh­rend eines Zy­klus un­ter­schied­liche Kon­sis­tenzen auf­weist.

 

Über Fer­tilly

Wir bei Fer­tilly haben es uns zur Auf­gabe ge­macht, Paare (homo- und he­te­ro­se­xuell) und Sin­gles auf dem Weg zur Er­fül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu be­gleiten. Dabei ist es uns wichtig Trans­pa­renz im Be­reich der An­ge­bote zum Thema Kin­der­wunsch zu schaffen, In­for­ma­tionen und Wissen zu den Themen Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu helfen, die am besten pas­sende Kin­der­wun­sch­klinik zu finden. Durch Ko­ope­ra­tionen mit erst­klas­sigen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land werden An­fragen über Fer­tilly be­vor­zugt be­han­delt. Somit um­gehen un­sere Pa­ti­en­tinnen und Pa­ti­enten die sonst meist langen War­te­zeiten und kommen schneller an ihr Ziel.

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