Jenia Chor­na­ya

Les­bi­sche Paa­re mit Kin­der­wunsch

Mög­lich­kei­ten der Behand­lung

Die medi­zi­ni­sche Behand­lungs­me­tho­de für ein les­bi­sches Paar ist die Befruch­tung mit einem frem­den Samen. Ob er von einem pri­va­ten Spen­der oder aus einer Samen­bank kommt, hängt dabei von den per­sön­li­chen Umstän­den und Wün­schen der künf­ti­gen Eltern ab.

Wünschst Du Dir eine anony­me Spen­de? Oder ist die Betei­li­gung des Spen­ders am Leben des Kin­des nicht aus­ge­schlos­sen? Die­se Fra­gen soll­ten im Vor­feld aus­führ­lich bespro­chen wer­den.

Außer­dem gibt es die soge­nann­te ROPA-Metho­de („Recep­ti­on of Oocytes from Part­ner“), bei der sich bei­de Part­ne­rin­nen an der Schwan­ger­schaft betei­li­gen und ihr bio­lo­gi­sches Erb­gut an das gemein­sa­me Kind wei­ter­ge­ben.

Dabei wird die Eizel­le einer Part­ne­rin mit dem Samen eines Spen­ders befruch­tet, und in den Kör­per der ande­ren Part­ne­rin ein­ge­setzt. Ein­fa­cher gesagt han­delt es sich bei die­ser Metho­de um eine Eizell- und Samen­spen­de an die Frau, wel­che die Schwan­ger­schaft durch­führt. Als recht­li­che Mut­ter gilt zunächst nur die Frau, die das Kind aus­ge­tra­gen und zur Welt gebracht hat. Falls die bei­den Frau­en ver­hei­ra­tet sind, wird die Part­ne­rin mit Geburt des Kin­des zur Co-Mut­ter.

junges lesbisches Paar

Die Geset­zes­la­ge für les­bi­sche Paa­re mit Kin­der­wunsch

Das Embryo­nen­schutz­ge­setz stellt in Deutsch­land den recht­li­chen Rah­men für die Repro­duk­ti­ons­me­di­zin dar, laut wel­chem sowohl die Eizell­spen­de als auch die Leih­mut­ter­schaft rechts­wid­rig sind. Somit ist die ROPA-Metho­de für les­bi­sche Paa­re aus­schließ­lich im Aus­land mög­lich.

Anders als bei der Eizell­spen­de, ist die Samen­spen­de und Inse­mi­na­ti­on bei les­bi­schen Paa­ren mit Kin­der­wunsch hier­zu­lan­de nicht aus­drück­lich ver­bo­ten. Aller­dings: Kommt es zu einem Streit­fall, gilt prin­zi­pi­ell der­je­ni­ge als Vater, der die Schwan­ger­schaft ver­ur­sacht hat. Bei einer Samen­spen­de wäre das in ers­ter Instanz der Spen­der oder der behan­deln­de Arzt. Daher muss man vor einer mög­li­chen Behand­lung zual­ler­erst ein­mal die recht­li­che Grund­la­ge der Eltern­schaft klä­ren, auch für einen etwai­gen Streit­fall in der Zukunft. Wei­ter kann in einer les­bi­schen Bezie­hung die Part­ne­rin der Mut­ter das Kind adop­tie­ren, aller­dings erst nach der Geburt.

Für wei­te­re Zwei­fel sorgt die von der Bun­des­ärz­te­kam­mer ver­öf­fent­lich­te Richt­li­nie zur “assis­tier­ten Repro­duk­ti­on”, die den Kin­der­wun­sch­kli­ni­ken und Samen­ban­ken unver­bind­lich emp­fiehlt, nur hete­ro­se­xu­el­le Paa­re zu behan­deln.

Aus Angst vor finan­zi­el­ler Ver­ant­wor­tung wei­sen daher vie­le Kin­der­wun­sch­zen­tren und Samen­ban­ken les­bi­sche Paa­re mit Kin­der­wunsch als Pati­en­ten ab, sodass die­se meis­tens auf Hil­fe im Aus­land ange­wie­sen sind.

Doch trotz der lücken­haf­ten Geset­zes­la­ge gibt es auch in Deutsch­land eini­ge weni­ge Kin­der­wun­sch­kli­ni­ken, die les­bi­sche Paa­re mit Kin­der­wunsch bera­ten und behan­deln. Die­se bie­ten auch eine aus­führ­li­che Bera­tung zu den Kos­ten, der Spen­der­aus­wahl und Her­aus­for­de­run­gen, auf die sich ein les­bi­sches Paar mit Kin­der­wunsch gefasst machen soll­te.

zwei junge Frauen

 

Über Fer­til­ly

Wir bei Fer­til­ly haben es uns zur Auf­ga­be gemacht, Paa­re (homo- und hete­ro­se­xu­ell) und Sin­gles auf dem Weg zur Erfül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu beglei­ten. Dabei ist es uns wich­tig Trans­pa­renz im Bereich der Ange­bo­te zum The­ma Kin­der­wunsch zu schaf­fen, Infor­ma­tio­nen und Wis­sen zu den The­men Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu hel­fen, die am bes­ten pas­sen­de Kin­der­wun­sch­kli­nik zu fin­den. Durch Koope­ra­tio­nen mit erst­klas­si­gen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land wer­den Anfra­gen über Fer­til­ly bevor­zugt behan­delt. Somit umge­hen unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten die sonst meist lan­gen War­te­zei­ten und kom­men schnel­ler an ihr Ziel.

Du möch­test Dich wei­ter über Kin­der­wun­sch­zen­tren, Erfolgs­ra­ten und Prei­se infor­mie­ren, mel­de Dich ger­ne über die­sen Fra­ge­bo­gen bei uns. Wir bera­ten Dich kos­ten­los und unver­bind­lich.

 

Wie läuft die Bera­tung ab?

  • Beant­wor­te uns im Online For­mu­lar ers­te Fra­gen um einen Ter­min zu buchen. So kön­nen wir im Gespräch bes­ser auf Dei­ne Bedürf­nis­se ein­ge­hen.

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