Chris­ti­na Klei­nert

Mit dem Eisprung­rech­ner die frucht­ba­ren Tage bestim­men

Zyklus­rech­ner: So erhöhst Du dei­ne Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft

Wer sich ein Baby wünscht, kann es oft gar nicht erwar­ten, bis die ersehn­te Schwan­ger­schaft ein­tritt. Doch mit unge­schütz­tem Geschlechts­ver­kehr allei­ne ist es oft nicht getan. Denn damit es auch tat­säch­lich zu einer Befruch­tung kommt, müs­sen die Sper­mi­en auf die die frucht­ba­re Eizel­le tref­fen. Ein Eisprung­rech­ner hilft Dir dabei, die frucht­ba­ren Tage zu berech­nen und damit den bes­ten Zeit­punkt für den Geschlechts­ver­kehr zu bestim­men.

Den Zyklus ver­ste­hen: Wann sind die frucht­ba­ren Tage?

Der Zyklus einer Frau unter­liegt natür­li­chen Schwan­kun­gen. Durch­schnitt­lich geht man von einem 28-Tage-Zyklus aus, der aber auch kür­zer oder län­ger sein kann. In die­sem Durch­schnitts­zy­klus fin­det der Eisprung am 14. Tag statt. Wich­tig für eine Schwan­ger­schaft ist, dass die zwei­te Zyklus­hälf­te lang genug andau­ert, damit sich eine gute Gebär­mut­ter­schleim­haut auf­baut, in der sich das befruch­te­te Ei ein­nis­ten kann.

Der weib­li­che Zyklus ist in drei Pha­sen unter­teilt:

  • die Pro­li­fe­ra­ti­ons­pha­se (vor dem Eisprung)
  • die Ovu­la­ti­ons­pha­se (um den Eisprung her­um)
  • die Lute­al­pha­se (nach dem Eisprung)

Der Eisprung­ka­len­der kann die Tage im Zyklus der Frau ermit­teln, an denen die Chan­cen für eine Schwan­ger­schaft beson­ders hoch sind. Als frucht­ba­re Tage bezeich­net man dabei den Zeit­raum um den Eisprung, zu dem eine Eizel­le befruch­tungs­fä­hig ist. Das Fens­ter dafür liegt bei 12 bis 18 Stun­den nach dem Eisprung. Aller­dings führt Geschlechts­ver­kehr nicht nur in die­sem klei­nen Zeit­fens­ter zu einer Schwan­ger­schaft. Sper­mi­en kön­nen zwi­schen drei und fünf Tage im Kör­per der Frau über­le­ben und dort auf die Eizel­le „war­ten“. Dadurch kön­nen Frau­en auch schon in den Tagen vor der Ovu­la­ti­on frucht­bar sein. Der Eisprung­rech­ner hilft dabei, genau die­sen Zeit­punkt zu ermit­teln.

Schon gewusst? Bei den meis­ten Frau­en liegt der Zyklus zwi­schen 21 und 35 Tagen. Soll­te es star­ke Abwei­chun­gen von die­ser Zyklus­län­ge geben, soll­te eine Ärz­tin oder ein Arzt kon­sul­tiert wer­den, um zum Bei­spiel ein PCO-Syn­drom oder eine Gelb­kör­per­schwä­che aus­zu­schlie­ßen.

 

Frau schreibt in ihren Eisprungkalender

Wie funk­tio­niert ein Eisprung­rech­ner?

Der Eisprung­rech­ner ist so pro­gram­miert, dass er den Zeit­punkt ermit­telt, an dem unge­schütz­ter Geschlechts­ver­kehr bzw. eine Samen­über­tra­gung in den weib­li­chen Kör­per zu einer Schwan­ger­schaft füh­ren kann. Dafür wer­den die fol­gen­den Anga­ben gebraucht:

  • der ers­te Tag der letz­ten Peri­ode
  • die durch­schnitt­li­che Zyklus­län­ge

Auf der Basis die­ser Daten zeigt der Eisprung­ka­len­der den vor­aus­sicht­li­chen Tag des Eisprungs sowie den Beginn und das Ende der frucht­ba­ren Tage an.

Wie zuver­läs­sig sind die Ergeb­nis­se des Eisprung­ka­len­ders?

Bei einem sehr regel­mä­ßi­gen Zyklus lie­fert der Eisprung­rech­ner recht zuver­läs­si­ge Ergeb­nis­se. Aller­dings han­delt es sich nur um Indi­zi­en und nicht um reli­able Vor­aus­sa­gen. Du kannst bei­spiels­wei­se anhand des Eisprung­rech­ners nicht erken­nen, ob über­haupt ein Eisprung statt­fin­det, der ja die wich­tigs­te Vor­aus­set­zung für eine Schwan­ger­schaft ist. Außer­dem berück­sich­tigt der Eisprung­rech­ner nicht die natür­li­chen Schwan­kun­gen eines Monats­zy­klus, die bei­spiels­wei­se durch Stress oder Krank­heit ent­ste­hen kön­nen.

Wie funk­tio­niert ein Frucht­bar­keits­rech­ner bei einem unre­gel­mä­ßi­gen Zyklus?

Bei einem sehr unre­gel­mä­ßi­gen Zyklus wird es schwer, allein durch die Nut­zung eines Eisprung­ka­len­ders den Eisprung zu ermit­teln. Um annä­hernd zu wis­sen, wann Dei­ne frucht­ba­ren Tage sind, kannst Du z.B. aus sechs Zyklen die Sum­me aller Zyklus­ta­ge bil­den. Das Ergeb­nis teilst Du durch sechs – also die Anzahl der Zyklen. So bekommst Du dei­ne durch­schnitt­li­che Zyklus­län­ge her­aus. Du soll­test bei einem unre­gel­mä­ßi­gen Zyklus aber neben dem Eisprung­ka­len­der immer noch wei­te­re Indi­zi­en nut­zen.

Wei­te­re Indi­zi­en für die frucht­ba­ren Tage

Um die Zuver­läs­sig­keit der Ergeb­nis­se zu erhö­hen, kannst Du wei­te­re Indi­zi­en ermit­teln, um dei­ne frucht­ba­ren Tage zu ermit­teln und schnel­ler schwan­ger zu wer­den. Der Zer­vix­schleim gibt Auf­schluss über den aktu­el­len Zyklus. Zieht er Fäden wie rohes Eiweiß, dann ist das Frucht­bar­keits­fens­ter mit hoher Wahr­schein­lich­keit offen. Auch das Abtas­ten des Mut­ter­mun­des und das Mes­sen der Tem­pe­ra­tur hel­fen dabei, den Eisprung zu erken­nen.

Wann lohnt sich ein Schwan­ger­schafts­test?

Etwa sie­ben Tage nach der Befruch­tung, fin­det die Ein­nis­tung statt und die die befruch­te­te Eizel­le beginnt mit der Pro­duk­ti­on des Schwan­ger­schafts­hor­mons HCG. Ab dem ach­ten Tag nach der Ein­nis­tung ist das Hor­mon im Urin nach­weis­bar. Schwan­ger­schafts­tests zei­gen jetzt schon mit einer Wahr­schein­lich­keit von über 90% das rich­ti­ge Ergeb­nis an.

Der Eisprung­rech­ner ist nicht als Ver­hü­tungs­me­tho­de geeig­net.

Eini­ge Paa­re nut­zen den Eisprung­rech­ner im Rah­men einer natür­li­chen Emp­fäng­nis­ver­hü­tung. Über den Eisprung­ka­len­der kön­nen die frucht­ba­ren Tage ermit­telt wer­den, an denen zusätz­li­che Ver­hü­tungs­mit­tel wie z.B. Kon­do­me genutzt wer­den müss­ten, um eine Schwan­ger­schaft zu ver­hin­dern.

Der Eisprung­ka­len­der ist für die Emp­fäng­nis­ver­hü­tung aber nur bedingt und auf kei­nen Fall als allei­ni­ges Ver­hü­tungs­mit­tel geeig­net, da er kei­ne 100% zuver­läs­si­gen Ergeb­nis­se lie­fert. Wenn sich der Zyklus z.B. auf­grund von Stress ver­schiebt, dann kann es trotz­dem zu einer Schwan­ger­schaft kom­men.
Kalender mit Brille

Wel­cher ist der bes­te Eisprung­ka­len­der?

Online fin­dest Du sehr vie­le Zyklus­rech­ner, die am Ende alle auf der glei­chen Metho­de basie­ren. Bei­spiels­wei­se zeigt Dir der Eisprung­rech­ner von Babel­li, wann die Chan­cen auf eine Schwan­ger­schaft gut­ste­hen. Im End­ef­fekt kannst Du für Dich selbst schau­en, wel­cher Kalen­der Dir am bes­ten gefällt.

Über Fer­til­ly

Wir bei Fer­til­ly haben es uns zur Auf­ga­be gemacht, Paa­re (homo- und hete­ro­se­xu­ell) und Sin­gles auf dem Weg zur Erfül­lung ihres Kin­der­wun­sches zu beglei­ten. Dabei ist es uns wich­tig Trans­pa­renz im Bereich der Ange­bo­te zum The­ma Kin­der­wunsch zu schaf­fen, Infor­ma­tio­nen und Wis­sen zu den The­men Schwan­ger­schaft und Frucht­bar­keit zu ver­mit­teln und Dir und Euch dabei zu hel­fen, die am bes­ten pas­sen­de Kin­der­wun­sch­kli­nik zu fin­den. Durch Koope­ra­tio­nen mit erst­klas­si­gen Kin­der­wun­sch­zen­tren in Deutsch­land und im Aus­land wer­den Anfra­gen über Fer­til­ly bevor­zugt behan­delt. Somit umge­hen unse­re Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten die sonst meist lan­gen War­te­zei­ten und kom­men schnel­ler an ihr Ziel.

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